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2 (1810)
Entstehung
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692
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II. Tiieil. VIII. Capitel.

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Production. (Das Pflanzenleben cliaraklerisirt sich durchNaturnothwendigkeit; das Thierleben durch Freiheit;und das Menschenleben durch Bewufstseyn, in welchemNothwendigkeit und Freiheit eins sind. (Repro-ductionstrieb mit Bewufstseyn verknüpft, ist Hun-ger.) lieber die Reproduction der Tliiere (z. B.bei den Larven der Agrien und bei dem flügellosenInsecte: Scolopendra morsitans etc.); über den von

Blumenbach angenommenen Bildungstrieb undTriebe im Allgemeinen; über den aus den einzel-nen Tliätigkeilsverhältnissen sich ergebenden Unter-schied der Pflanzen und Tliiere und der sogen. After-organismen mündlich; über den aus der Gestaltungabzuleitenden Unterschied animalischer und vegetabi-lischer Organismen in der Folge. Die nähere Be-stimmung der Gesetze des Pflanzen- und Thierlebensgehören für die Physiologie, vergl. S. 27.

6) Jede Abweichungen der Lebensthätigkeiten vomHauptzwecke der Sicherung des einzelnen Organismusgegen seine Aussenwelt nennt man Leiden und un-terscheidet dieses von der Förderung jenes Normal-zwecks durch wohlthätig wirkende Reize. Durch Lei-den einzelner Organe, entsteht partieller oder allge-meiner Zustand gestörter Zweckmässigkeit des Orga-nismus d. i. Krankheit. Ueber den Unterschiedzwischen Nälirung und Arznei; zwischen Krank-heit und Anlagen die der ganzen Art gemein sind,oder die sich bei neugezeugten Individuen als wie-derkehrende, angeerbte Veränderungen zeigen, undzu Abarten führen ; oder auch dem einzelnen Indivi-duum durch Gewohnheit eigen werden. UeberVeränderungen durch unmittelbare Einwirkung aufdie organische Einheit des Individuums (Ansteckun-