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21» Tlieil. VIII. Capitel.
werden die den verschiedenen Zwecken entsprechen-den Veränderungen des vegativen Lebens bewirkt.Je mehr sich eines (oder einige) der Gehirnorgane,die anderen unterordnet und diese erst durch jeneszur Thätigkeit bestimmt werden, um so mehr wirddas sensorielle Leben nur in Bezug des einzelnen Or-gans und seines Zweckes entwickelt, um so mehr nä-hert es sich dem vegetativen Leben, und statt dessensoriellen Bewufstseyns, erscheint Instinkt. Wie sichdie sensoriellen Lebensthätigkeiten zu den vegetativenim Thiere verhalten, so verhält sich das rein gei-stige Leben zum sensoriellen im Menschen, und soscheinen sich auch geistiges Bewufstseyn zum senso-riellen, Vernunft, Verstand und Urtheilskraft zurThätigkeit der Gehirnorgane, der äusseren Sinne, desGemeingefühls und zur Apperception zu verhalten,wie sich diese zum Streben zur Zweckmässigkeit, zumReiz und zur Erregung im vegetativen Leben verhal-ten; und wie im geistigen Leben die Wiederkehrdes geistigen Bewufstseyns als Grundsatz gegebenist, so die Wiederkehr des sensoriellen Bewufstseynsals Gedächtnifs. In jedem. Thiere ist sensoriellesund vegetatives Leben gegenseitig bedingt und ver-eint, und auch in dem unvollkommensten läfst sichkeine absolute Trennung beider nachweisen.
5) Das vegetative Leben fafst die Möglichkeit insich, sich selbst in steter Zweckmässigkeit zu ent-wickeln, oder das Vermögen der Selbstproduction, diedaher als Grundfunclion des organ. Lebens überhaupterscheint; und in einem steten Subordiniren der Thä-tigkeit unter die Form besteht, während in der Irri-tabilität der Versuch die Form der Thätigkeit unter-zuordnen dargestellt wird. In beiden Verhältnissen