Von dem organischen Processe. 60 3
wesen an, so linden wir, dafs die anorgani-schen Körper im Allgemeinen sich leidend ver-halten, nur bewegt werden, sich aber nicht selbstzu bewegen vermögen; dafs es reine Pr od rietesind, die alles in Allem der Möglichkeit nach füreine nicht selbst zu setzende Zukunft enthalten , undzu Bewegungen und Wandelungen ihrer Massen,nicht durch ihre innere Gleichartigkeit, sonderndurch ihre äussere Verschiedenheit (Heterogeneitat)gegenseitig böslinnnt werden. Dagegen erscheint unsdas Universum (der Weltorganismus) rücksichtlichseiner Thätigkeit als ein Wesen, welches blofs bewe-get, ohne durch etwas Aeusseres bewegt zu werden:a?s'*'reine Productivität, und in den einzelnenQrg anismen sehen wir beider Wesenheit geeintwiederkehren: sie sind theils selbstständig, theils lei-dend, Producte und Productivität zugleich, oder pro-ductive Producte. Die Bewegungen der Welt-körper (als der allgemeinste Ausdruck der Thätigkeitdes Universums) treffen zunächst nur Aenderungender Form, und sind daher nach den Denkgesetzendes menschlichen Verstandes a priori bestimmbar;und sehen dann der Bestätigung durch Erfahrungenentgegen; die Bewegungsmomente der anorganischenNatur, so wie die der Organismen müssen hingegendurch die Erfahrung ausfindig gemacht, und dann je-nen Denkgesetzen zur Gleichung übergeben werden jum von uns erkannt zu werden.
§, i3fi.
Indem der werdende oder schon gegebeneOrganismus sich gegen seine Aussenwelt. durch