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2 (1810)
Entstehung
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682
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II. Tiieil. VIII. Capitel.

Reitze auf den lebenden Organismus Reitzung.Ueber Sympathie mündl. Es setzen diese Re-ceptivität (Empfänglichkeit für äussere Eindrücke)und Reaktionsvermögen (Fähigkeit, äusserenEinwirkungen eine mehr oder weniger gleichförmigeThätigkeit entgegen zu setzen) voraus, und beidekönnen wir uns im vierfachen gegenseitigen Verhält-nisse denken; nämlich schwache Receptivität undstarke Reaction, schwache Receptivität und schwacheReaction, starke Receptivit. und schwache Reactionund starke Receptivität mit starker Pieaction, worausvier Stimmungen (Temperamente) der allgemei-nen Verhältnisse organischer Individuen zu sich selbstund zur Aussen weit hervorgehen.

5) Alle Veränderung in Organismen erfolgt nachGesetzen der organischen Vertheilung, die häu-fig von magnetischer, electrischer und chemischerVertheilung begleitet, aber nie dadurch ausschliessent-lich beherrscht ist. Die organische Vertheilungorganisch belebter Wesen besteht in der Hervorrufungeines entgegengesetzten Werthes, entweder a) im Be-rührenden, oder b) in sich selbst durch das Berüh-rende ; der erstöre Fall wird am deutlichsten bemerktbei der Secretion (der für die Organismen ammeisten characteristischen Thätigkeitsform, dieschon Baco in Historia vitae et mortis Londin 1625.p. 452 etc. als solche anerkannte und durch Alimen-tation oder Nutrition bezeichnete), der leztere istgegeben in allen Arten von Gährung, besondersaber in der Fäulnifs ; vergl. Cap. VII. F.

ö) Fassen wir nun die Hauptmomente der vorher-gehenden Bemerkungen zusammen, und wenden wirsie auf die Unterscheidung der verschiedenen Natur-