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II. Theil. VIII. Capitel.
organische Yertheilung (Secretion im Allgem.)wirksam zeigt, eignet er sich sehr häufig mit-telst (der Form und der Mischung nach) sehrgleichartigen Gebilden, die ungleichartigsten Stoffean, oder wandelt auch umgekehrt die gleichar-tigen Stoffe in sehr ungleichartige ferner assimi-lirungsfähige Gebilde um, nach bestimmten , injedem wirksamen Gebilde (Organe) der Art aus-geprägten Zwecken. Eben so werden auch dieder Wandelung in organische Masse widerstre-benden, rrnd für die Oekonomie des Organismusnicht passenden Theile jener Stoffe, mit*%«hrungleicher Qualität von öfters sehr gleichartigenOrganen entfernt (Excretion ). Beide Tlüitigkeits-verh'ältnisse sind von chemischer Anziehung durch-aus verschieden (.vergl. S. 680), und zeigen deut-lich , dafs ein Prinoip innerer Zweckmassigkeit(die organische Einheit selbst) der Grund einersolchen in den gleichartigen Organen vorhande-nen verschiedenen Wahlanziehung sey.
1) Ist es irgend erlaubt von wirklicher Wahlan-ziehung zu sprechen, so ist dieses vor allen in derSecretion der einzelnen Organe organischer Indivi-duen der Fall. (Bei den vollkommeneren thierischenOrganismen besteht nämlich die Wahlanziehung ineiner mannichfach nrodificirten Drüsenfunction.)Am deutlichsten erscheint sie hier als Appetit; unddie Function des Darmkanals (den man als die ersteDrüse im Organismus betrachten kann, indem er imWesentlichen mit allen Drüsen übereinkommt, und