Von d. ehern. Processeu. unterwerfb. Stoffen. 6G7
benen Verbrennungsproducten, findet sich auch eineSpur von mit Kohlensäure verbundenem Ammoniakdarin vor. Werden Alkoholdämpfe durch glühendeMetallröhren (kupferne) geleitet, so erscheint Koh-le/iwasserstoffgas und im Rohr bildet sich sogen. Me-tallkohle (z. B. Kohle haltiges Kupfer); wählt maildazu porzellanene Röhren, so wird der durchstrei-chende Weingeist zum Theil in ein flüchtiges kry-stallisirbares Oel, in etwas essigsaures Ammoniak undwahrscheinlich auch Benzoesäure enthaltendes Wasser,in Kohlenwasserstoffgas und in der Röhre bleibendeKohle verwandelt und zersetzt. Die Kohle liefertverbrannt eine aus Kali, Kalk und Kieselerde beste-hende Asche. Der Weingeist mischt sich in allenVerhältnissen mit Wasser (wobei die Temperatur er-höht wird); das specifische Gewicht des Gemischesist verschieden, aber stets grösser als es der Rech-nung gemäfs seyn sollte; vergl. §. 127. u. S. 304. Rich-ter. hat durch Vers, und Berechnungen geleitet einezweckmässige Tabelle entworfen, über den absolutenAlkoholgehalt in Alkoholarten von verschiedenen spec.Gewichte, bei 68° Fahrh.; vergl. dessen über dieneueren Gegenstände d. Chem. gs St. u. BerlinischesJahrb. f. d. Pharmacie etc. 179g. 83- ff. — Ueber dieLösungsfähigkeit des Weingeistes gegen verschiedeneStoffe und Gemische, vergl. S. 621. VerschiedeneStoffe und Gemische färben die Flamme des brennen-den Weingeistes; z. B. der salzsaure und Salpe-ters. Strontian carminroth; Boraxsäure undSalpeters. Talkerde apfelgrün; Kupfersalzegrün, salzs. Kalk und Baryt feuerroth oder gelb etc.Ueber die Verfertigung der Kunstfeure etc. mündlich.— Auch bei sehr niederer Temperatur verdampft der