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IL Theil. VII, CaplLel.
hinauf laufenden Flamme , ron ausserordentlichemGlanze, unter Herumsprühen von Funken und feuri-gen Kugeln, zu Eisenoxyd verbrennen, welchesgeschmolzen in glühenden Tropfen (die kurze Zeitunter dem Wasser glühend bleiben) gleich einemfeurigen Regen zu Boden fällt. Das absolute Gewichtdieses Eisenoxyds ist grösser, als das des Eisens vordem Versuche war. (Ueber die Einrichtung und Wir-kung des Sauerstoffgebläses.) Ein ähnliches Verbren-nen und Schmelzen erleidet das Eisen täglich, beijedem Feuer schlagen mittelst Stahl und Stein.
2) Sperrt man einen Vogel oder ein anderes klei-nes Thier in eine Glocke mit dieser Luft, so athmetdieser darin freier und munterer, und lebt vier bisfünf mal länger, ehe er in dem durch das eigeneAthmen erzeugten kohlensauren Gase erstickt, alswenn die Glocke mit atmosphärischer Luft gefülltgewesen wäre. Die Verbrennung des Kohlenstoffs ausdem venösen Blute, mit dem grüfsten Theil des ein-geathmeten Sauerstoffs, so wie pie wahrscheinlich Stattfindende schwache Oxydation des Blutes der Arterien(wovon dessen höhere Röthe abzuslaminen scheint)ist, wie jede Verbrennung, von W r ärme begleitet; da-her zum Theil die (beim Athmen in Lebensluft zu-nehmende) thierisclie Wärme. In reiner Le-bensluft würden wir sehr schnell leben und eineinnere Temperaturerhöhung erleiden, welche die or-ganische Beschaffenheit und die Zustände der einzel-nen flüssigen und festen Thcile, sehr bald zerstörte.
5) Ohnernchtet alle Metalloxyde (Halbsäuren, Me-tallkalke) Sauerstoff enthalten (S. 495), so läfst sichdieser doch nur aus wenigen durch Glühhitze als Le-bensluft abscheiden, Ilieher gehören die Oxyde der