Von d. cltem. Processe u. unlerwerfb. Stoffen. (3<f3
bei Erhitzung einer Mischung aus Schwefel undKupfer (u. a. Metallen), über das Leuchten desMe er Wassers etc. (vergl. v. Humboldt a. a. O.)
4) Schüttelt man Blei- oder Zinnamalgam ineiner, reine atmosphärische Luft enthaltenden, wohlverstopften Flasche anhaltend, so wird das Amalgamnach und nach ohne merkbare Lichtentwickelung inschwarzgraues Oxyd verwandelt; öffnet unan jetzt dieFlasche unter destillirtem u Wasser, so steigt dieses wieim obigen Vers, in die Flasche, und die rückständigeLuft, ist sehr reines Stick gas. — Setzt man einkleines atlunendes Thier (z. B. einen kleinen Vogel)unter eine atrnosphär. Luft enthaltende mit Queck-silber gesperrte Glocke, so wird es in kurzer Zeit er-sticken, und die rückständige Luft wird sich als einGemenge von S t i c k g a s und k o h 1 e n s a u r e m Gaseverhalten. Ein ähnliches Gasgemenge wird man aucherhalten, wenn man Pflanzensaamen (mit Hülfe einergehörigen Menge von Feuchtigkeit) in einer ähnlichenVorrichtung keimen läfst; oder wenn man jungegrüne (lebende) Bilanzen, während der Nachtzeit(im Dunkelen) in dieser Vorrichtung vegetiren läfst,oder auch wenn man Humus (statt dessen auchAckererde) darin einige Zeit der atmosph. Luftbe-rührung aussetzt. Ueber die Zerlegung der atmosph,Luft durch Kalk, Baryt und Thonerde mündlich.
5) Da die Atmosphäre auf so vielfache Weise täg-lich in ihrem Oxygengehalte Verminderungen erlei-det , so glaubte man, dafs wenigstens an Orten woaugenscheinlich mehr Sauerstoff als an anderen con-sumirt wird, z. B. in den Wohnzimmern wo vieleMenschen athmen, Kerzen brennen etc., auch das ge-wöhnliche Verltältnifs von 0,79 Stickgas und 0,20
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