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2 (1810)
Entstehung
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644
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II» Theil. VII. Capitei.

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Sauerstoffgas (nebst etwas Kohlensäure undWasser) naclitheilige Aenderungen erleide; alleindie neuesten Untersuchungen v. Humboldts und Gat-Ltissacs ( Gehlens N. A. Journ. d. Chem. V. 55- ff-)haben gezeigt, dafs dieses Verhältnifs der wesentlichenBestandtheile der Atmosphäre dasselbe bleibe, gleich*gültig ob die Luft aus fernen Höhen oder in Tliä-lern, oder aus Wohnstuben wo mehrere Menschenathmen und viele Kerzen brennen genommen sey.Das was eine solche Luft verdirbt, sind mithin die(stetem Wechsel unterworfenen) verschiedenen Ausdün-stungsmassen, Kohlensäure etc., überhaupt die unwe-sentlichen Mischungs - und Mengungstheile der Atmos-phäre ; was hingegen die zu athmende Luft stärkendund erfrischend macht, ist vorzüglich das gehörigeMaas der Luftelectricität.

6) Sehr häufig hat man sich bemüht den Gehaltan Sauerstoffgas in der Atmosphäre zu messen, undmehrere Mittel und Einrichtungen (Eudiometer)sind in dieser Rücksicht versucht worden. Eines derältesten Geräthe dieser Art ist das Salpetergas Eudiome-ter des Priestley, Fontana, v. Saussuke u. m. a.;von späterer Erfindung sind Rebouls und Seguins,Berthollets u. Grens, und v. Humboldts Phosphor-Eudiometer; Sciieeles, Hopk's, Bektiiollets, Guy-tons und v. Humboldts Schwefelalkali- und Schwe-feleisen-Eudiometer; das salzsaures Zinn zur oxy-dirbaren Substanz habende E. des Pelletier undVoltas Wasserstoffgas-Eudiometer, welches nach v.Humboldt und Gay-Lussac (a. a. O.) aufs neuewieder als das vorzüglichste empfohlen worden ist.Ueber die Schwierigkeiten richtiger Angaben des Sauer-stoffgehaltes durch die Eudiometer und über die Ein-