Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
642
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II. Theil. VII. Capitel.

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riana off., des Solanum tuberos. (Kartoffeln),der Tormentilla reptans, die faulende Substanzdes Tinten wurms (Sepia officin.), die Fisch-augen und die pho sp höre s.ci r en d e n Medu-sen sind sämmtlich nebst vielen anderen als leuch-tende Substanzen bekannt ; vergl. A. v. Hum-boldts Ansichten [der Natur. Tübingen 1808-12. S. 21g etc. Diesem zum Theil ähnlich ist auchdas Leuchten des CANTONSchen, MAKGor.AFSchen,BALDUiNSchen und IIoMBERGisclien Phosphors oderLeuchtsteins und des bo 110irischen Steines, vondenen der erstere, von Canton 1764 entdeckt, Schwe-felkalk, der zweite dieselbe Substanz oder Schwe-felbaryt, der dritte salpetersaurer Kalk, dervierte salzgesäuerter geschmolzener Kalk,der leztere von Vincenzo Cascariolo aus Bologna1659 entdeckt geglüheter Bologneserspath oderSchvvefeibaryt ist, von denen die schwefelhaltigenvielleicht sämmtlich etwas Wasserstoff enthalten. Sieleuchten im Dunkeln , wenn sie entweder zuvordem Lichte anderer leuchtender Körper ausgesetzt,oder statt dessen (nach Marggraf) stark erhitztwurden, und behalten diese Beschaffenheit langeZeit hindurch in hermetisch verschlossenen Glas-röhren, bei gänzlicher Entfernung der atmosphäri-schen Luft, den Beobachtungen eines Kunkel, Ha-gen, Gehlen und Trommsdomf zufolge. Häufigsind indefs diese sogen. Lichtmagnete oder Leucht-steine (wohin noch verschiedene ähnliche Mischun-gen gehören) während des Leuchtens in gewöhn-licher Verbrennung begriffen, und vorzüglich fin.det dieses bei den sogen. Selbstzündern oder Pyropho-ren statt. Vergl. Ritter a. a. O. Ueber das Leuchten