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2 (1810)
Entstehung
Seite
629
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Von d. chem. Processe u. unterwerft). Stoffen. 629

men oder zum Theil zerlegt wird, und Scliwefel-metalle niedergeschlagen werden, während der Was-serstoff mit dem Sauerstoffe der aufgelöst gewesenenMetalle, sich zu Wasser vereint. Hieher gehörtdie HAHNEMANNische Weinprobe (Liquor probato-rius Hahnemanni), aus mit Schwefelwasserstoff ge-sättigtem Wasser und freier Salz - oder Weinsteinsäurebestehend, welche Blei und Kupfer braun, Mer-kur schwarz, Spiefsglas orange, und Arsenikgelb aus sauren Auflös. fällt, während sie vermöge ih-rer freien Säure Eisenoxyd aufgelöst läfst. BlosserSchwefelwasserstoff schlägt unvollkommenes Eisenoxydschwarz nieder.

7) Schwefel, Phosphor und Kohlenstoff verbindensich mit mehreren Metallen nnd Metalloiden, in sehrverschiedenen Graden der Anziehung. Mehrere die-ser Verbindungen haben ein metallartiges, andere einmehr erdiges Ansehen, und verschiedene derselbenlassen sich durch blosse Temperatur-Erhöhung wiederzersetzen. Auch verbinden sich die genannten dreiStoffe unter sich, und die Mischung aus Schwefelund Phosphor, ist entzündlicher als jeder dieser Stoffefür sich. Gold, Platin, Zink, und zum Theilauch Kobalt verbinden sich nicht mit dem Schwe-fel, wohl aber mit dem Phosphor. Kohlenstoffund Eisen bilden den Stahl. (Mündlich über denUnterschied des Gufs - und Stabeisens.) Die Mischun-gen des Schwefels mit den übrigen Metallen, kom-men häufig natürlich gebildet vor, wohin die Erzegehören, und lassen sich mehr oder minder leichtkünstlich darstellen. Z. B. natiirl. Zinnober, Schwe-felkies, Kupferkies etc. Künstlicher Zinnober, Mussiv-gold (d. i. Schwefelzinn) etc. lieber Cemeniation.

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