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2 (1810)
Entstehung
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628
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II. Theil. \ li. Capitei.

schon bei blosser Befeuchtung mit Wasser, diese Gas-art. (Hier etwas über die künstlichen sogen. Feuer-speienden Berge.) Erhitzt man Schwefel mit Wasserstoffgas so erhält man dieselbe Verbindung, und aus-serdem ;\vird sie sehr häufig, bei der Vereinigungdes Schwefels mit Alkalien (Schwefellebern) auftrocknem und nassem Wege; bei der Lösung derSchwefelalkalien in Wasser, bei der Zersetzung die-ser Lösungen durch verdünnte Säuren; in Gruben,wohin zum Theil die entzündlichen Schwadengehören, bei der Fäulnifs thierischer Körper etc. er-zeugt. Mehrere Mineralwässer enthalten sie gelöst,theils für sich, theils mit harzigen, metallischen undsalzigen Tlieilen verbunden, und verratheu diesenSchwefelwasserstoffgehalt vorzüglich durch einen ei-gentliümlichen, den faulen Eiern ähnelnden ÜbelnGeruch. Den gasförmigen Schwefelwasserstoff nenntman auch Sch wef el le berluft, hepatisches Gas,und neuere Physiker Ily dr o thions ä ur e; weil siedafür halten, dafs die säuern Eigenschaften dieserGasart, nicht etwa beigemischter Schwefelsäure zuzu-schreiben seyen, sondern ihr ursprünglich zukommen.Modificationen des Schwefelwasserstoffs sind: Wes-

trumbs Stinkliarz (das manchmal angenehm riechtvergl. Gehlems J.f. Cliem. Phys.u. Min. VI.190) Lampa-oujs sog. S ch w e f e la 1 k o h o 1 ; Berthollets liqui-der Schwefelwasserstoff etc. vergl. Kästners Mater.S. ff. Die sogen. Sch w ef eimilch ist BuciiolzsErfahrungen gemäi's nur reiner feinzertheilter Schwe-fel. Geber Gimbernats und Schaubs problemat.Schwefelstickstoff vergl. Scherers J. d. Chem. X. 105.

t>) Der Schwefelwasserstoff zersetzt die meisten iVle-lallauflösungen in Säuren, indem er selbst vollkom-