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2 (1810)
Entstehung
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620
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II. Tlitil. VII. Capitel.

sehen im fast geraden Verhältnisse zu stehen, in wel-chen Wasser bereits einen Mischungstheil ausmacht.Z. B. schwefelsaures Kali ist schwerlöslich im Wasser,die Lösung leitet wenig mehr als Wasser; Salmiakist leichtlöslich, die Lösung leitet vorzüglich. Metalleund Kohle machen eine Ausnahme. Die Metallsalzewerden bei der Lösung in Wasser öfters unvollkom-men zersetzt, indem vorzüglich bei denjenigen derenMetalloxyde sehr reich an Sauerstoff sind, eine Ver-tlieilung der Bestandteile erfolgt: z. B. salzsauresZinn läfst bei der wässrigen Lösung Salzsäure halligesweisses Zinnoxyd fallen, während sich Zinnoxyd mitüberflüssiger Salzsäure verbunden löst. ' Metall-oxyde sind gewöhnlich unlöslich in Wasser; eine Aus-nahme macht das Osmiumoxyd, welches sich inWasserdämpfen gelöst verflüchtigen läfst. Metall-sauren sind schwerlöslich, jedoch je sauerstoffreicherum so weniger.

4) Stoffe oder Gemische die zur Luflform tendi-ren, sind gemeinhin schwerlöslicher als Stoffe oderGemische ähnlicher Art, denen eine solche Nei-gung fremd ist. Z. B. phospliorichte Säure, scltwef-lichte Säure, salpetrichte Säure. Das salzsaure Gas ten-dirt zum tropfbaren Zustande und ist leichtlöslich;oxygenirte Salzsäure tendirt zur Luflform und istschwerlösliclier. Gase oder Luftarten überhaupt wer-den sämmtlich mehr oder weniger vom Wasser ab.sorbirt, und zwar gewöhnlich (ausser den angege-benen Bedingungen) in dem Verliällnifs wie sie selbstkleinere Wassermengen zu lösen und elastisch flüssigzu machen vermögen. Sie verlieren bei der Lösungim Wasser etwas von ihrer Flüchtigkeit (daher derbildliche Ausdruck: sie werden figirt), können jedoch