Von d. chem« Processe u. unterwerfb. Stoffen. 609
5) Bei Substanzen die aus dem Organischen ab-stainmen, kann, solange man noch organische Zu-sannnensensetzung und Bildung von chemischerMischung unterscheidet, nicht von der Anziehungder Stoffe, weder von einer ursprünglichen noch voneiner abgeleiteten im BERTHOLLETschen Sinne dieR.ede seyn; auch selbst dann nicht, wenn inan dieorganische Bestandeskraft, welche sich auf Assiini-lationskraft des Individuums reducirt, als eine dermischenden entgegen strebende Kraft betrachten, undsie daher den mehr oder minder hindernden Kräftender Cohäsion, Krystallisation , Expausibilität (undunter gewissen Umständen auch) der Wärme, Elec-tricität etc. beigesellen und auf ähnliche Weise, wiemit diesen geschieht, bei zu setzenden Mischungenin Betracht ziehen wollte. Vergl. S. 19 — 20 u. S.398 N. 4 ff-
6) Sehr häufig werden, vorzüglich organische Sub-stanzen, durch chemisch einwirkende Stoffe genöthi-get, chemische Stoffe oder Mischungen aus sich selbst(seltener mit Zuziehung der Bestandtheile der atmos-phärischen Luft) hervorgehen zu lassen, die zuvornur der Möglichkeit nach, in ihnen vorhanden waren,und daher erst durch die starke Anforderung des che-mischen Stoffes erzeugt wurden. Man bezeichnet diedahin gehörenden Erscheinungen durch den Ausdruckdisponirende, neuerzeugende oder auch vor-bereitende Verwandtschaft. Four.cr.oy undVauquelin machten zuerst darauf aufmerksam; Bei-spiele gewähren die Urnwandelung des Zuckers (oderder llolz-Stroh etc. Faser) in Kohle, Wasser undEssigsäure durch die starke Anziehung der damit ge-mengten kalten Schwefelsäure zum Wasser. Eigent-
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