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IL Theil. VI. Cppitei.
= 2; und sind die Massen Pb und PC beide —10: so vertlieilt sich A unter b und B irn Verhältnifsvon 1 : 7. Alles dieses gilt indefs nur so lange, alsdie körperlichen (Ausdehnungs -) Zustände, z. B. dieder Flüssigkeit dieselben bleiben. Im zweiten Falle,der mehrfachen Wahlverwandtschaft, entsteht nachBeuthollet zuvörderst (aus salzsaurem Baryt undschwefelsaurem Natron) ein homogenes Ganze, ausdem sich dann erst nach eintretender grösseren Co-liärenz zweier oder mehrerer der verbundenen Stoffe(z. B. der Schwefelsäure und des Baryts) eine neueMischung abscheidet, wodurch die andere übrigbleibt; — vorausgesetzt wenn das Sättigungsverhält-nifs der ehemaligen gesonderten Mischungen (z. B.die Neutralität des salzsauren Baryts und desschwefelsauren Natrons) gleich ist. Haben diesehingegen ungleiche Sättigungsverlüiltnisse (z. B.flüssiges saures weinsteinsaures Kali — Weinsteingenannt — und kohlensaurer Kalk), so tritt der-selbe Fall wie bei der sogenannten [einfachen Wahl-verwandtschaft ein; nur mit dem Unterschiede, dafsman drei verschiedene Verbindungen erhält. Uebri-gens unterscheidet Berthollet die ursprünglichenVerwandtschaftskräfte der Grundstoffe, von den ab-geleiteten ( resultirenden) ihrer Verbindungen; sosoll z. B. die Salpetersäure (welche aus Sauerstoffund Stickgas besteht ) auf das Kali, vermöge der abge-leiteten Verwandtschaft des Sauerstoffs und Stickstoffswirken. Auch ist der Fall möglich , dafs ein zusam-mengesetzter Stoff mit der ursprünglichen und ab-geleiteten Verwandtschaftskraft zugleich wirken kann.Jedoch vergl. Kästners Chemie. S. töo ff.