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2 (1810)
Entstehung
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607
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Von d. cliem. Processe u. unterwerft). Stoffen. 607

rin gewisses Sättigungsverhältnifs ein, so erfordert einen mal grössere Menge A auch n mal soviel B, umdasselbe Sättigungsverhältnifs wie zuvor hervorzubrin-gen; und je grösser die Menge des einenStoffes ist, der mit dem anderen in Mi-schung übergeht, desto stärker wird dieserleztere gebunden. Wird A durch 1C mit einerStärke von § gebunden, so mufs A durch 100 C miteiner Stärke von 50 gebunden werden. Das wasdem einen Stoffe an Ver vv an dts chaftskr aftabgeht, kann ihm an Menge ersetzt wer-den, und umgekehrt. Haben zwei MischungenAB und CD einerlei Sättigungsverliältnifs, so werdendie Grundlagen B und D, so wie die Stoffe A undC womit diese verbunden sind, durch gleiche Kräftegebunden, d. h. sie bieten einerlei chemischesMoment ( vergl. Hildebrandts Natur]. 2Abtli ) dar.

4) Diesem gemäfs ist nun im BERTHOLLETschenSinne, weder eine einfache noch,eine doppelte Wahl-verwandtschaft möglich. Im ersteren Fall (vergl.vorige N. oben) vertheilt sich A im Verhältnifs sei-ner chemischen Masse zwischen b und B, und einevollständige reine Ausscheidung von b ist nurmöglich, wenn z. B. die Cohärenz- und Krystailisa-tionskräfte mit der Elasticität von b im umgekehrtenVerhältnisse stehen. Sind die Anziehungskräfte vonb'und B ungleich, während ihre Quantitäten gleichsind, so wird sich A im Verhältnifs dieser Kräftetheilen müssen. Z. B. es sey der Werth von x fürnb auch für nB =: 10. Die Masse Pb = 50 . nbund die PB nur = 10 . nB: so wird A sich unterb und c im Verhältnifs von 1:5 theilen. Ist hinge-gen der Werth von x für nb = 7 und der für nC