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2 (1810)
Entstehung
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605
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Von d. ehern. Processe u. unterwerft). Stoffen. 6o5

(das chemische Moment) mit welcher ein Stoffwirkt. Daher läfst sich dieser Salz auch so ausdrii-cken : die Verwandtschaftskraft eines Stof-

fes gegen einen anderen ist stets propor-tional seiner chemischen Masse, die er mitin den Anziehungsprociefs bringt. Bekthoi,-lei a. a. O. Von demjenigen Stoffe, der mit weni-ger Materie dasselbe in Beziehung auf einen drittenStoff bewirkt, was ein anderer nur mit einer grösse-ren Menge seiner Materie zu bewirken vermag, sa-gen wir, dafs er zu dem dritten Stoffe grössere Ver-wandtschaft habe; vergl. oben im §. Wird nach Berg-mann zu einer Mischung Ab noch ein Stoff B ge-setzt, der mit A näher verwandt ist, wie A mit b,so wird nach Bergmann b gänzlich ausgeschie-den, und es entsteht die Mischung AB. Fälle derArt nannte man Phänomene der einfachen Wahl-verwandtschaft, im Gegensatz von äolclien Schei-dungen und Verbindungen wo zwei oder mehrere Mi-schungen gegenseitig zerlegt und an deren Stelle ebensoviel neue Mischungen erzeugt werden, Fälle diedurch doppelte (oder richtiger mehrfache)Wahlverw'andschaft bezeichnet wurden. Z. B. Schwe-felsaures Natron und salzsaurer Baryt werden ge-mischt; so durchdringen sie sich wechselseitig undgleichzeitig, und zeigen sich nach beendeter Durch-dringung als schwefelsaurer Baryt und salzsaures Na-tron.

Salzsaures Natron

b Natron

a Schwefelsäure

_S

B a r y t.

A

B

Schwefelsaurer

Salzsä ureBaryt