604 II, Tlieil. VII. Capitel.
In dessen Schriften. I. Bd. J. B. Richters An-fangsgründe der Stöchyometrie u. s, w. I — III. Tbl.Breslau u. Hirschberg 179a —1793* und des I.Tlilf. 2r Abschn. 1794. Dessen: lieber die neuenGegenstände der Chemie. Bresl. I — XI. St. 1791 —1802. — J. Fries Versuch einer Kritik der Ric;h-TERschen Stöchyometrie, in Scherers Archiv für d.theoret. Chemie. III. Ilft. Jena 1801. 8. GuytonMorveau allgem. theoret. u. pract. Grundsätze derchemischen Affinität oder Wahlanziehung. Aus demFranz, übers, von Dr. .T. Veit und mit Anmerk. v.S. F. FIermbstädt. Berlin 1794. 8. Guiton inden Annal. de Chemie, T. XXV. S. 269-—298. Has-senfratz in Scherers Allg. Journ. d. Chemie. II.210. Gileert Annal. IV. 194 — 209. u. 56g — 376.
2) Nach Berthoj.let ist die Verwandtschaft keineabsolute Kraft, sondern sie», ist vielmehr nach Maasgäbe der Menge der concurrirenden Massenlheilchen,einer Verstärkung oder Verminderung fähig. Berg-manns Ansicht hingegen stellt die Verwandschaft alsabsolute Kraft gegebener Stoffe auf. AVenn nach Ber-thoilet die Verwandtschaft, welche ip der Gewichts-einheit n des Stoffes A zum Stoffe B liegt, durch xausgedrückt wird, so wird die Intensität der Verwandt-schaft in jedei anderen Gewichtsmenge desselben SLof-fes A durch ein Product ausgedrückt werden können,aus diesem x in diese Gewichtsmenge. Z. B. dieseGewichtsmenge sey P und enthalte m solcher Ge-wichtseinheiten wie n, sey mithin ~ m n : so wirddie Intensität der A^erwandtschaft von P seyn = x .xnn, und dieses Product aus der Intensität des Ver-wandtschaftsgrades eines Stoffes in die Gewichtsmengedesselben, nennt Berthollet die che mische Mas s e