Von d. cltem. Processe u. unterwerft). Stoffen. 5§5
papininnischen Topfes, hermetisch versiegelter Dige-rirgefässe etc. ; vergl. S. 559 — 34.0.
7) Ucberhaupt wird zur chemischen Anziehung undDurchdringung erfordert, dafs sich die Stoffe in mög-lichst vielen Flächen berühren; daher die vorange-hende mechanische Zertheilung fester Materien, dasSchütteln etc. Da die flüssigen Körper unter allendiejenigen sind, welche am leichtesten diese Bedin-gung zu lassen, so ergiebt sich schon hieraus dieNothwendigkeit, dafs einer oder beide anziehendeStoffe, mehr oder weniger flüssig sind, oder es dochdurch Temperaturerhöhung werden können; und zumTheil daher der häufige Gebrauch eines tropfbarflüs-sigen Mediums als Vehikel, z. B. der des Wassers.Jedoch gilt dieses eigentlich nur von den tropfbarenFlüssigkeiten; denn ohnerachlet die elastischen eben-falls leicht beweglich und leicht zertheilbar sind, sosetzt ihr Streben zur Ausdehnung der chemischen An-ziehung sehr häufig Schranken, während das Strebenzur Tropfenhjldung jene Anziehung begünstigt. Vergl.a. a. ü. — Corpora non agunt nisi fluida.
8) So wie die Flüssigkeit der chemisch Berühren-den die gegenseitige Durchdringung erleichtert, sowird umgekehrt dieselbe, so wie überhaupt die che-mische Anziehung, häufig durch zu grosse Cohärenz(§• 97 -) von Seiten des einen oder anderen Theils,mehr oder weniger gehemmt. Z. B. die Wirkung deratmosphärischen Luft auf den Demant. Insolchen und ähnlichen Fällen mufs ausser der mecha-nischen Aufhebung (durch Pulvern etc.) jener eigen-thümlichen Spannung der Aggregativtheilciieu hartercoliärenter Körper, welche den bestimmten Grad vonCohärenz zur Folge hat, sehr häufig zur Erhitzung
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