Von d. chem. Processe u. unterwerft). Stoffen. 693
oder dieselben begleitenden mechanischen Ope-rationen (vergl. §. 28 u. 50.); der Ort wo die ei-nen oder beide vereint angestellt werden, heilst einechem. Werkstatt ( Laboratorium chemicutn). Vergl.die oben erwähnten Schriften und J. F. Johns che-misches Laboratorium , oder Anweisung zur chemi-schen Analyse der Naturalien nebst Darstellung dernüiliigen Reagentien. Mit einer Vorrede von M. IL.Klaproth etc. Berlin 1808- 8.
5) Um die chemische Anziehung der Stoffe vonder Schwerewirkung auf die Materien zu unterschei-den, nennt man die erstere Verwandtschaft (Ei-nungsstreben); und in der That ist man zu einersolchen Unterscheidung um so mehr berechtigt, dadie chemische Anziehung in vielen Fällen der Schwereentgegen wirkt. Jedoch gilt dieses nur von der Erd-schwere oder von der allgemeinen Schwere der Welt-körper. Spricht man hingegen mit Neuton (vergl.S. 155 d. Grundr.) von der gegenseitigen Sliwere je-des Körpers, ferner von der specifischen Schwere derStoffe, woraus ihre eigenthiimliche Dichtigkeit unddie Coliäsion des Tropfbarfliissigen resultirt (§. 71.ff.); so hat man Ursache , die chemischen Anziehun«gen als besondere Modificationen der Schwere desEinzelnen anzusehen. Ob aber die chemische Anzie-hung gegebener Stoffe durch die Erdsclnvere rnodifi-cirt werde, ist zur'Zeit noch nicht beantwortet; je-doch scheinen die bisherigen Erfahrungen dafür zusprechen i dafs die chemische Anziehung zweier °-e°-e-benen Stoffe, unter übrigens vollkommen gleichenUmständen, unter den verschiedenen geogr. Breitendieselbe sey; wiewohl noch niemals ein und derselbeVersuch, unter ganz gleichen Bedingungen, zu gleicher
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