Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
581
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Von dem Galvanismus.

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gebauten, 1000 schichtigen Kupfer-Zinlcsäule fand erdas Maximum der Verbrennung bei 200500 Lagen,über die hinaus der Funke an Energie verliert; dasMaximum der chemisch - zerlegenden Wirkung be 1600; das des Schlages nirgends, sondern die Hef-tigkeit desselben wächst stets, hinauf bis 1000.

Hat die Säule irgend eine Wirkung gezeigt, so istsie für eine kurze Zeit erschöpft; je schwächer dieSäule im ganzen wirkt, um so längere Zeit bedarfsie, um zu neuen Wirkungen fähig zu seyn. Mitdieser momentanen Verminderung der Action, hörtauch das Knistern und der eigenthümliche Metall-geruch vielschichtiger Säulen, eine Zeit hindurchauf. Erschöpfte Säulen, wirken nach v. Arnims , Rit-ters u. a. Beob., zur Zeit eines Gewitters, vonneuem und stärker. Der Leztere glaubt auchbemerkt zu haben, dafs frei bewegliche, horizontalschwebende VoLTAsche Säulen, eine den magneti-schen Polen der Erde entsprechende Stellung anneh-men; Ermann und Hatciiett (Gilberts Ann. XXIX-98.) sahen indefs diese Beob. bei der Wiederholungder R.sehen Vers, sich nicht bestätigen. Eben sohat sich bis jetzt auch die BuciiOLzische Bemerkung(Trommsdorffs Geschichte des Galv. 8 . 199) nochnicht bestätigt, dafs die Pole der Säule eine gewisseWirkungsweite hätten, in deren Brennpuncten siemehr wirkten, als näher oder ferner.

15) Nach Ritter findet eine vollkommen totaleSchliessung der Säule nur dann Statt, wenn der schlies-sende Leiter an allen Gliedern der Säule vollkommenanliegt. Bei schwacher Spannung und_ rascherdaurenden Succession der Spannung, sollen besser lei-tende Flüssigkeiten grössere Producte gewähren; bei