5üo II. Tlieil. VJ. Capitel.
oben angeführte Sp an n u n gsreih e der Leiter undIsolatoren.)
15) Nach Volta (Ritters Beitr. I. 205.) erhöhtWarme die Fähigkeit des Wassers zu leiten; van Ma-ru ms Bemerk, dafs mit heiss er Salmiaklösung ge-baute vielschichtige Säulen , geringer wirken, alswenn die Salmiaklösung kalt war (Voigts Mag. III.751 ) ist nur scheinbar richtig, und erklärt sich nachRitter (a. a. O. IV. 59g.) daraus, dafs die stärkereWirkung jener schon während des Aufbauens nach-läfst. Eine Vorstellung über die Stärke der galvan.Leitung des Wassers erhält man, wenn man die diei J ole schliessende Wasserschicht sehr ausdelmt; dahingehören Gaielins Beob. (Crells Ann. 1805. I. 151.),in denen eine 36 Fufs lange Wasserfläche den Schlagder Säule zwar schwächte, aber ihre übrigen Wirkun-gen doch noch merklich zeigte. Erman wählte dasunisolirte, freibewegliche Wasser der Havel hei Pots-dam, zu ähnlichen Vers., und sah die einfache Zink-Silberkette, noch bei einer Wasserbogenlänge von 249l’ui's wirksam. Basse in Hameln stellte 1805 ähn-liche Vers, an; indem 500 Fufs lange, zwischen denPolen befindliche Wasserschichten, dennoch Wirkungdieser Pole auf das V\ asser bemerken iiessen. Dräthe,jeder 4000 Fufs lang, gaben einander genähert nochFunken. Giliiberts Ann. XIV. 26. 28.
14) Bei jeder Säule, scheinen die Maxima ihrereinzelnen Wirkungen an gewisse Lagenzahlen gebun-den zu seyn, und nach Ritter würden nur dannalle Wirkungen ihr Maximum bei einer und dersel-ben Lagenzahl haben, wenn alle Bogen der Säulegleich gut leiteten; vergl. dessen Abh. III. 369. ff.Bei einer mit der §. 121, N. 3. angeführten Lauge