Von dem Galvanismus,
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stehendes Kalimetalloid aufnimmt, und damit ein Me-talloid Amalgam darstellt. Ins Wasser geworfen wirddieses selir bald zersetzt, indem es Wasserstoffgas ent-bindet, reines Quecksilber und Kalilösung zuriickläfst.Indem Gay-Lossac und Thenard das Kalimetalloidauf gewöhnlichem chemischen Wege darstellten, er-hielten sie eine hinreichende Menge desselben, umDavy’s frühere Behauptung: dafs die Metalloide reduc.(von Sauerstoff befreite) Alkalien seyen, zu prüfen;aus ihren Versuchen schliessen sie, dafs jene Produclenicht reducirte sondern hydrogenirte Alkalienseyen (vergl. oben), zugleich fanden sie aber, dafs na-mentlich das Kalimetalloid in Wasserstoffgas gebracht,noch eine Portion dieses Gases zu arsorbiren vermöge,wodurch es in eine weifslich graue feste Substanz ver-wandelt wird, aus der Quecksilber und Wasser, Was-serstoffgas abscheiden. Im Sauerstoffgase brannte dasMetalloid mit lebhafter Flamme (bei gewöhnlicherTemperatur ) und wurde dadurch wie gewöhnlich zuAetzkali. Im Salpetergase und oxygenirtsalzsauremGase erfolgte dasselbe; die Producte waren zum Theilsalpetersaures und salzsaures Kali. Reines Salpetergasund oxydirtes Stickgas wurden durch das Metalloidzerlegt, reines Stickgas ausgeschieden und (wässriges)Aetzkali gebildel etc. Vergl. Gehrens J. f. Chemie,Phys. u. Miner. V. 703. ff. Notlüge Vorsicht bei derBereitung und beim Herausnehmen der auf gewöhn-lichem chemischen Wege gewonnenen Metalloide;Bucholz a. a. O. VII. 188. u. s. f. Als Davy undspäterhin Graf Sternbero die Boraxsäure einerähnlichen galv. Behandlung unterwarfen, wie zur Er-zeugung der Alkalimetalloide erforderlich ist, schiendie Boraxsäure ebenfalls melallisirt zu werden. Gay-