Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
571
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Von dem Galvanismus.

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Alkali für sich, dem ihm nicht entsprechenden Poleausgesetzt, so soll ihm durch diesen Pol sein E ent-zogen, und mit dem E des Pols zu oE (die W. fürdie Wärme selbst hält) verbunden werden, wodurchdie Base abgestumpft wird; und bei Säuren soll derumgekehrte Fall eintreten. Das Wasser hält er füreinfach, und Sauer- und Wasserstoff, für Verbin-dungen desselben mit + und E (oder nach einerfrüheren Meinung: mit und + E ) ; weshalb er

auch den Sauerstoff: Wasser säure und den Was-

serstoff: Wasserbase nennt; das Wasser selbst aberals entgeisteten Sauer - oder Wasserstoff betrachtet.Die beiden Electricitäten nennt er die begei-stenden Principien in der Natur, nnd die vonihnen befreiten Stoffen, Substrate deren Eigen-thümliclikeit von einem dritten Immateriellen, demBande abliänge, welches in grosser Mannichfaltig-keit, besonders auch in organischen Stoffen existire,und die Verbindung des (in allen Materien glei-chen) Stoffes mit den begeisteten Principien be-gründe. Vergl. Beurtheilung der über Winters Sy-stem erschienenen Schriften, in den HeidelbergerJahrbüchern für Phys. Mathem. u. Cameralwis-senschaften 11* Jahrg. III. II. u. ff. Kielmeyer ver-mutliete schon früher, dafs Säurung (Acidität) mit* 1 ' E und Basirung (Alcalität) mit + E in Beziehung6telie (Vergl. Windischmanns Ideen zur Physik. I.510.); und ähnliche Ideen finden sich auch schon inKratzensteins, de Lucs u. a. Schriften. Eine ähn-liche Zersetzung wie sie die Salze zwischen den Po-len der Säule erleiden, findet auch bereits in derSäule selbst (z. B. in der obigen mit Salmiaklösunggebautem Säule,, wo es der Ammoniakgeruch verräth)