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2 (1810)
Entstehung
Seite
565
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Von dem Galranismus.

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Tage wirken, und derselbe Fall auch bei eigentlichchemischen Processen eintrcten; wohin die Mischungs-,Auflösungs- und Lüsungsprocesse, die Gasentbindungmittelst electr. Erregung u. m. dgl. gehören. Dasselbefindet nach Ritter auch bei der Säule in der jähr-lichen Periode statt; das Maximum anorganischer Thä-tigkeit fällt dann, wenn die Sonne kürzere Zeit überdem Horizont verweilt, d. i. inr Winter, ihr Mini-mum im Sommer. Vergleicht man diese Beobachtun-gen mit den über das Maximum der organischen Er-denthätigkeit, so fällt diese gerade in die entgegenge-setzte Zeit. In der Nacht, und noch mehr im Win-ter ruht im Allgemeinen das Organische, verglichenmit dem Grade von Thätigkeit, der bei Tage undim Sommer gegeben ist. Eine grössere Periode derErdenthäligkeit, von Ritter am Magnelisin, an derElectricitätserregung der Atmosphäre und ähnlichenmeteorischen Erscheinungen und Vorgängen der Erd-masse angedeutet, ist diejenige von lgj Jahren, oderdie Zeit, in der die geographische Axe der Erde mitihren Polen am Himmel Kreise von achtzehn Secun-den Durchmesser beschreibt , die sich nach Rs Ver-muthung auch in den Mortalitätstabellen (als die Herr-schaft anorganischer Thätigkeit über den organischenBestand der Organismen bezeichnend) nachweisen las-sen wird, und zum Theii auch Belege in den, zurEintretungszeit jener Perioden sich besonders heftigzeigenden Ausbrüchen ansteckender Krankheiten, Con-tagien, und Entstehung der Miasmen zu erhaltenscheint. Das Leben des Menschen und der übrigenorganischeu Erdindividuen (bei dem ersteren weistes schon die Periodicität des Pulsschlags nach) besitztnoch jedes seine eigenthümliche , mit grösseren Erd-