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2 (1810)
Entstehung
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564
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11. Theil. VI. Capitel.

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hen, die Sollicitation sich also .nur wie ein demQuecksilber schnell wieder vorübergehender Stofs äus-sert. Beobachtet man das Phänomen an zwei nebeneinander stehenden, sonst aber durch nichts als denBoden verbundenen Säulen, die in Rücksicht der La-genzahl, Plattenbreite des feuchten Leiters, der Me-talle, möglichst verschieden seyn können, so findetman dieselben periodischen Osciilationen und zu voll-kommen gleicher Zeit gegeben. Zählt man dieseSchwankungen oder Zuckungen, ihres jedesmaligenEintretens zufolge, und vergleicht sie, so findet manauf ö Minuten stets 22202222, d. i. auf eine Mi-nute 470, oder genau soviel als wie an der Flamme;und zugleich bemerkt man, dafs das Zucken inner-halb 35£ Minuten einmal möglichst schwach,und dann nach und nach stärker werdend, einmald a s Maxi m u m der Stärke erreiche n d, ein-trete. Eine solche und alle ähnliche Hauptperiodeinfassen in sich vier schwächere, deren zwei alsMinima in das Minimum der grösseren Periodefallen. Untersucht man, wie oft jene Periode von|4 Secunden in diejenige von 5S-J Minuten fällt, soergiebt sich 365 mal, und eben so oft kommt die von37 J Minuten wiederum im Tage, und dieser im Jahrevor. Uebrigens hat die Periode von Secunden noch365 kleinere bei der Wirkung der galv. Erregungauf das Ohr, in der Zahl der Schwingungen eineszwischen c und cis lallenden , und neben den vorhinerwähnten Tönen oftmals bei jenem Versuche eintre-tenden Tons bemerkbar von Tertien. Das Ma-ximum der täglichen Periode fällt zur Nachtzeit unddas Minimum (in der Zuckung) zur Tagszeit. Dahersoll dieselbe galv. Säule zur Nachtzeit stärker als am