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11. Theii. VI. Capitel.
28 Zoll lange und 5 Linien weite Glasröhre füllend,dennoch nur getrocknet 5h Gran wog. Die Metall-niederschläge der übrigen Metalle, stehen den ge-nannten an äusserer Schönheit nach. Aufgelöste Er-den oder Alkalien lcrystallisiren am — E Pol wie ge-wöhnlich , und schon Zehntheillinien dieser Krystalleisoliren wie Glas. Ritters Abhandl. II. 516. ff. Beimehreren Metallen sind auch die Bildungen auf derZink Seite merkwürdig. Aus der Silberauflösungbildet sich hier suroxydirtes Silber, von Me-tallglanz, Leitungsfähigkeit für Electricität und Gal-vanismus, von einer dem Eisenglanz ähnlichen bräun-lichen Farbe, und aus einer fortlaufenden LeiheKreuzstein ähnlicher Kristallisationen bestehend,welches mit gemeiner Salzsäure begossen, sogleichoxygenirte Salzsäure bildet. Auf ähnliche Weiseläfst sich auch ein (braunes) Suroxyd des Bleiesdarstellen. Ritter im N. Allg. Journ. d. Chemie.III. 5Ö2. So wie sich das Silber im Kreise derSäule hyperoxydiren läfst, so kann man es auch hy-drogeniren, und man erhält das Ilydrogensilber ausjeder so weit verdünnten Silberauflösung, dafs dieQuantität Hydrogen, welche die Säule am — E PolGold- oder Silberdrnlh liefert, nun nicht mehr Sil-beroxyd genug am Orte seiner Entwickelung vorfin-det, um dieses Oxyd zu reduciren. Das nun ent-stehende H y d r o g e n s i 1 b e r erscheint theils als schwar-zer Beschlag, theils in Dendritenform. Gold, Kupferund Zinn zeigen nach Ritter a. a. O. ähnliche Ver-änderungen ; und etwas der Art bemerkt man auchbeim Eisen (?), in Form eines blauen Niederschlags,vergl. a. a. O. 561., Platin, Blei u. e. a. Metallen(vergl. S. 495, 494. 495 dies. Grundr. und meine