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2 (1810)
Entstehung
Seite
561
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Von dem Galvanismus.

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anfänglich (so wie dieses Aether, ätherische und fetteOele thun), hebt man hingegen die Dräthe öftersheraus, und bringt sie eben so oft wieder hinein, soleitet er endlich, was auf eine Wassererzeugungdeuten würde, wenn nicht durch Verdampfung derWeingeist an sich wässriger geworden seyn sollte.Vergl, Ritters Abh. II. 297298.

11) Wählt man Statt des reinen Wassers anderewässrige Flüssigkeiten, fern* Schliessung der Ketten-kette (Säule) so entstehen durch die (anziehenden)Wirkungen des + und E def Pole, chemischeVertheilungen (Zerlegungen) gemischter Stoffe,und sehr häufig auch neue Mischungen der ausge-schiedenen Stoffe, mit Sauer- oder Wasserstoff.Den Bemühungen CivDiKSiiANKS, Böckiianns, Hen-rys, Simons, v. Arnims, Brugnatellis , (vergl,Gilberts Annal. VI. 560. VIII. 15a. VI. 56g. VIII.53. 183. XVI. 94.) Hisingers und Berzelius (Geh-rens N. A. Journ. d. Chem. I. 115.) Ritters (des-sen Abh. I. II. III. B .) und vorzüglich Davts (Gil-berts Ann. XII. 157- XXVIII. 161. ff,) verdanken wirdie vorzüglichsten Resultate über diesen Gegenstand.

a) Werden wässrige verdünnte Metallauflösungen,vorzüglich edler Metalle , der Einwirkung beider Pole,an einer schicklichen Glasröhre ausgesetzt, so werdensie am Hydrogenpole häufig vollkommen reducirt,und bilden dann grosse, höchst g' '.uzende Metallve-getationen (vergl. §. 137 u. 118. )+ Am glänzendstenschlägt sich auf diese Weise das Gold am Gold.dra-the des Plydrogenpols, einer starken Säule, binneneinigen Tagen nieder. Eben so bildet das Silber, ei-nen schönen Arbor Dianae, und das Blei eine Wein-ranken ähnliche Vegetation, die nach Ritter eine