II. TJieil. VI. Capitel.
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Man verbindet darauf den Zinkdrath mit dem positi-ven Conductor der Maschine, den Platindrath mitder Erde oder mit dem Conductor des lleibzeugs,senkt beide Dräthe so weit ins "Wasser der ;Rölire,dafs sie sich ( ohne irgend isolirt zu seyn ) bis auf ei-nige Linien nähern, und läfst nun die Maschine dre-hen. Ich war bei diesem Vers, zugegen, und wurdedadurch späterhin veranlafst eine ziemlich starke electr.Batterie so zu entladen, dafs sich zwischen beidenBelegen eine Wasserschicht (in einer isolirten offnenSchale) befand; statt eines Funkens geschah die Ent-ladung in mehreren nach einander folgenden kleinenFunken, ohne merkbare Gasentbindung an denSpitzeni der von den Belegen ins Wasser reichendenDräthe, und ich selbst erhielt nur sehr massige Com-motionen, da ich mich mit dem Drath des negativenBelegs in leitende Verbindung setzte und ihn so indas Wasser tauchte. — Diejenigen, welche obigeVersuche früher anstellten, von Marbji, Pakts, vanTroostwyk, Deimann, Gren, Pearson, Wallo-ston u. a. wählten nicht heterogene Dräthe, undliessen dieselben nicht unmittelbar ins Wasser reichensondern den electr. Funken durch eine Luftschichtüberschlagen, wodurch öfters das Glas der Röhre zer-schlagen oder auch aufs feinste zerstiebt wurde. Siebemerkten dabei, dafs, je grösser die Weite ist, ausder man den Funken überschlagen läfst, um so mehrGas wird entbunden. Da dieser Versuch zuerst inAmsterdam angestellt wurde, so nennt man ihngewöhnlich mit Lichtenberg: den Amsterdam-mer Versuch.
10) Bringt man in dem obigen Vers., anstatt desWassers Weingeist in die Röhre; so isolirt dieser