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2 (1810)
Entstehung
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558
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II. Theil. VI. Capitei.

vollkommen entwässerte Schwefelsiiuie (diezwar leitet, aber durch die beiden Polwirkungennicht selbst zersetzt wird enthält, so dafs beide Gasein gesonderten Schenkeln liervorlreten. Pf aff er-reichte etwas ähnliches, als er beide Wasserschichtentlnrcli einen nassen Kork Stöpsel trennte; Simon undDavt, als sie anstatt des Korkes frische Fleisch fa-se r wählten, und der leztere auch, als er zwei fürbeide Pole gesonderte Wasserschichten , durch einenlebenden Menschen in leitende Verbindung setzte.Man vergl. noch: Gilberts Ann. VII. 365. VIII. 22.125 u. 110. Den wichtigsten und entscheidenstenVers, dieser Art, stellte v. Hauch bereits d. 2t. Jan.1801 an (vergl. Nord. Arch. II. 2. 38- und RittersAbh. II. 310. ff.); er erhielt nämlich die Gase nichtin dem Verhältnisse, wie sie nach Lavoisif.rs Ver-suchen über Zersetzung und Wiedererzeugung desWassers (vergl. §. 118. N. 6.) erfolgen sollten, son-dern anstatt 14,337 Wasserstoffgas (dem Gewichte nach)in zwei zusammenhängenden Röhren 25,0775 Wasser-stoffgas und 74,9245 Sauerstoffgas ; in zwei anderenähnlichen 7,722 und 92,278- Das Wasser war dabei,in jedem Continum vollkommen dasselbe, und esschien daher dieser interessante v. PlAUCHSche Versuchzu beweisen, was Ritter schon aus seinem erstenVersuche geschlossen hatte: nämlich, dafs das Was-ser eine chemisch-einfache Substanz sey.Spätere Versuche haben übrigens gezeigt, dafs wahr-scheinlich an dem Zinkpol nicht blofs Sauerstoffgasund am entgegengesetzten nicht blofs Wasserstoffgas,sondern an beiden ein Gemisch beider Stoffe ent-wickelt werde, wovon vielleicht nur der eine amentsprechenden Pole gasförmig entwickelt wird, also