Von dem Galvanismus. 55 7
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Luft anzündet, welche mit hellem Lichte unter hef-tiger Explosion verbrennt , vergl. S. 45g. d. I. Bd. —Will man jede der Gase für sich auffangen, so hängtman zwei kleine mit reinem Wasser gefüllte gläserneRecipienten, in eine kleine mit gleichem Wasser ge-füllte Wanne (von Porzellan oder iiberfirnifstein Holz)und leitet die Dräthe durch (kein Wasser enthaltende)gläserne Röhren, unter die Recipienten; den Oxy-geudrath unter dem einen, den Hydrogendrath unterden anderen. (Die Glasröhren wo die Dräthe zu-nächst durchlaufen, werden an dem Ende, welchesin das Wasser reichen soll, zuvor mit einem Kork-stöpsel verschlossen, der vom Dräthe durchstochen,noch mit etwas Siegellack überzogen wird, um dasEindringen des Wassers in die Röhre zu verhüten.)Andere Vorrichtungen zu demselben Zwecke, habenSimon (Gilberts Ann. VIII. 25.) u. Hildebrandt(ebend. XXI. 257.) angegeben; und Gilbert (a. a.O. VII. 243.) hat das Verfahren zur Bestimmung desVolums und des absol. Gewichts der Gase, genaubeschrieben. — Schon früher hatten Ash u. a. (vergl.S. 488- N. 4.) die Wasserzersetzung in und mittelstder einfachen galv. Kette beobachtet; mit Hülfe derSäule, wurde dieser merkwürdige und nun erst diegehörige Aufmerksamkeit erregende Vers., zuförderstdurch Carlisle , Nicholson, Cruiksiiank und Hen-ry (Nicholsons Journal of natural pliilosophy. Vol.IV. Jul. 1800, übers, in Gilberts Ann. VI. 348.)angestellt, bald darauf von Ritter, C. H. Paff, Si-mon, Davy und v. Hauch genauer bestimmt; vergl.Ritters Abhandl. I. igg. ff. 245 etc. Ritter fand,dafs die Erzeugung jener Gase auch dann erfolgt,wenn der untere Theil der V förmigen Röhre reine