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2 (1810)
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II. Theil. VI. Capitel.

Ritter und Oerstedt in Gehlens N. A. Journ. d.Client. III. 692.

8) Leitet man von beiden Polen Platin- oderGolddräthe (oder vom Zinkpol einen Goldclrathund vom Silberpol den Dratli irgend einesanderenMetalles) in die beiden Mündungen einer V förmigen,von einem Stative gehaltenen, mit reinem Wasser ge-füllten Glasröhre; so entbindet sich aus dem Wasseran der Spitze des SilberpolLeiters Wa s s er s t off gas(Gas liydrogene) , an der des ZinkpolLeiters Sauer-stoffgas (Gas oxygene). War hingegen der Dratlides Zinkpols nicht von Gold oder Platin, sondernvon einem anderen oxydirbareren Metalle, so wirdhier kein Gas entwickelt, sondern es erzeugt sichMetalloxyd. Statt des Silberpoldratlies kann aucheine Kohlen spitze dienen; wollte man diese hinge-gen beim Zinkpole anwenden, so würde hier, DavysBeob. gemäfs (Gilberts Ann. VII. 3.) nicht Sauer-stoffgas sondern Kohlensäure entbunden werden,die sich in dem Wasser zum Theil wieder auflöst.Wählt man anstatt der gekrümmten Röhre die Taf. I.Fig. 14. dies. I. Bd. abgebildete .Vorrichtung , zumWasserbehälter, so dafs sie gefüllt in einer kleinenSchaale mit AVasser steht, und beide Drülhe in eini-ger Entfernung von einander, unten hineinreichen,so mischen sich beide Gase, und stellen sogenannteKnallluft dar, die man mit Hülfe derselben Säule(bei gehöriger Vorsicht) wieder zu Wasser verbren-nen kann, wenn man die Dräthe nach der Gasent-bindung aus der Schale entfernt, und den einen der-selben an den oberen metallenen Knopf, den anderenan den Seitenknopf der Röhre bringt; es entstelltdann oben in der Röhre ein electr. Funke, der die