Von dem Galvanismus.
mir bare j Metalldräthe in Form von Spitzen angewen-det, zeigten ähnliche Erfolge. Wurde mit Kohle amZinkdrath geschlossen, so waren die rundlichen Figu-ren ausserdem noch mit einer leicht verschwindendenWolke oder Hofe umgeben. Die Säule welche R. zudiesem Vers, diente, bestand aus 224 Schichtungen,gab sowohl bei der Schliessung als auch bei der Wie-der Öffnung Funken, welche lezteren jedoch klei-n e r \Varen. Wurde zwischen den schliessenden Dratli-spitzen ein Tropfen Wasser gebracht, so schäumtedieses während des starken rötlilichen (zum Theilvielleicht von verbrennendem Wasserstoffgase herrüh-renden) Funkens, unter heftigem Zischen auf. R’s.Abh. III. 265—268. Reinhold in Gilberts Annal.XI. 585. Auch fand derselbe Physiker, dafs das Queck-silber am Zinkpol steifer oder zäher werde, amSilberpol hingegen flüssiger und flüchtiger. Hierüberweiter unten.
7) Nähert man den — E Drath einer Flamme,w ährend man zugleich den + E Drath in einer J bis1 Zoll weilen Entfernung von dem ersteren in dieFlamme bringt, ’so erzeugen sich im Augenblick derAnnäherung des lezteren, an dem — E D rat hebesondere, einer Pflanzenverästelung ähnelnde,dendritische Rufsfiguren, die vielleicht nachRitters Vermuthung (der dieses Phänomen zuerstbeobachtete) eine fast metallische Kohle darstellen.Verfährt man umgekehrt; so findet dasselbe am posi-ven Drathe statt, nur weichen die Rufsdendriten inder Form bedeutend von jenen ab. Mehr zusammen-gedrängt scheinen sie zugleich die Kohle im oxydir-teren Zustande darzustellen. Vergl. Ritter in Gil-berts Ann. IX. 357. Böckmann ebendas. XI. 231.