Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
553
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Von dem Galvanismus.

dem. man den Silberdratli mit jenen Metallen be-hängt etc., so kommt es an diesem Silperpole beiden edleren Metallen gewöhnlich nur zur glühendenSchmelzung und in beiden Fällen zur Zerstiebungin mehr oder minder wellenförmige Dampf wölken(vergl. §. 107. N. 5.). Platin dräthe kommen ge-wöhnlich an beiden Polen nur zum Schmelzen'; zweiEisen dräthe schweissen zusammen, und andere ver-brennliche Stoffe z. B. Phosphor, Schwefel, Kohle,Naptlia, Weingeist, Feuerschwamm, Rufs, Schiefs-pulver, Baumwolle, Knallluft etc. können, wie durchden gewöhnlichen electrischen Funken (vergl. S. 456)entzündet und zum Verbrennen gebracht werden.Die Fähigkeit durch galv. Funken entzündet zu wer-den, wächst zum Theil mit der Leitung; daher wer-den dünne Metallblättchen am leichtesten verbrannt.Entzündung und Verbrennung erfolgen übrigensleichter in Lebensluft, als in atmosphärischer.Die Grösse und Intensität des Funkenlichtes, so wiedie entzündende Kraft der Funken, nimmt nachWiLLiNSON (Gilberts Annal. XIX. 45.) und nachGutiiberson (ebend. XXIII. 363.) bei gleicher Plat-tenoberfläche , im Verhältnis der Zahl der Platten-paare, und überhaupt mehr durch Lagenvermehrungals durch Oberflächen er Weiterung zu; vergl. oben S.541 etc. Ueber Versuche mit starken Volta-sclien Säulen, vergl. man noch (ausser den oben be-reits angeführten.) T. Bunzens Versuch an einerSäule von 1050 Plattenpaaren; Ritters Vers, mit 600plattenpaarigen Säulen, und mit solchen von 2000;d essen phys. ehern. Abh. I. S. 267 etc. II. 270. ff.Neues allg. Journ. d, Cliem. ITI. 698. und die Vers,dev französ. Physiker mit der neulich zu Paris ge-