Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
543
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Von dem Galvanismus.

Öip

g) Um das Wasser zwischen den heterogenen Me-l.allplatten eines Paars zu entfernen, und zur Ver-mehrung der Wirksamkeit überhaupt, ist es nützlichdie Platten vor dem Bauen zu erwärmen. Ueberhauptträgt es besonders bei kleinen Säulenzur Wirk-samkeit sehr bei, wenn alles was zur Haltung der Tai-gen dient, möglichst isolirt. Mehrere mit dengleichnamigen Polen, auf oben angegebene Weise,zum Wertlie einer grofsplattigen, verbundenen Säu-len (worüber man noch vergl. kann: Kästners Ma-terialien I. 189 in der Note, Ritter in Voigts Mag.IV. 594 u. Koktum ebendas. 111 . 657), nennt manzum Theile auch eine galv. Batterie, analog derelectr. Batterie, weiche Benennung aber eigentlichschon jeder Säule gebührt.

10) Die Richtung der beiden Pole der Säulen, wirddurch die Lage des Z (Zink) und S (Silber, Kupfertc.) jedes sich unmittelbar berührenden Plattenpaares,in jeder einfachen Kette ( die überhaupt mit ZS VV be -zeichnet, als das Element der Säule betrachtet wird)bestimmt; vorausgesetzt wenn alle Platten paare diegleiche Lage haben. Dort, wohin in jedem Elementedas Z liegt, ist der + E Pol gegeben, und in der Re-gel nach S zu der E Pol; jedoch will Ritter Säu-len untersucht haben, weiche an beiden Polen + Ezeigten, nur mit dem Unterschiede, dai's das + Ii, des«inen Pols stärker als das des anderen war. Vergl.t'5- N. 5. Baut man eine Säule abwechselnder La-gen z. B. ZSW, SZ W, ZS W, SZW etc. so ist di©Säule ohne Polarität, indem die Wirkungen der Ele-mente sich gegenseitig aufheben. Eben so wird diePolarität im Yerhältnils der Zahl verkehrter Schich-tungen geschwächt, wenn mehrere Schichtungen gegen