Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
542
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II. Theil. VI. Capitel.

weise zu Aequivaleuten grol'splattiger Säulen. Je mehrdie Quadratiläche der Platten ZLuiimmt, uin so mehrwächst, hei übrigens gleichen Umständen, das Ver-mögen der Säule: electrische Funken zu erzeugen,

nährend die anderen Wirkungen derselben dadurchwenig geändert werden. Vergl. P. L. Simons Vers,in Gilberts Ann. IX. 595. M. van Marums Beob.ebend. X. 151. 1 J umpiiky Davys Vers, ebcnd. Xll.

585. u. Ritters Vers, ebend. XIX. 21. Nach Rit-ters Vers, und Berechnungen giebt es für jede gege-bene Breite der Säule, eine bestimmte Lagenzahl,mit deren Ueberschreitung die Action wieder ab-niinmt. Umgekehrt soll es aber ein Verliältnifs derLagenzahl zur Breite geben, dein zufolge sichdie Action der Säule ins Unendliche fortsetzen läi'st.Es gellt dieses Verhültnifs aus einer Verrechnung vonjedesmaliger Spannung und Leitung sehr einfach her-vor, bestätigt durch alle von ihr abgeleiteten Anga-ben; jedoch für jede andere Flüssigkeit, mit der dieSäule gebaut ist, für jede zwei andre Metalle, ausdenen die einzelne Lage besteht, und für jede an-dere beabsichtigte Wirkung verschieden. Nach IUs.Berechnung lassen sich Säulen erbauen, die in Hin-sicht der Wirkungsstärke den Blitz des Gewittersweit hinter sich zurück lassen, deren Funken Eisen-stangen von bedeutendem Durchmesser und Längeschmelzen; so wie sich überhaupt wohl sehr interes-sante Resultate ergeben würden, wenn man nach R.mit Säulen operirte, deren Kraft und Sclilagweitestark genug wäre, um durch den eigenen Fun-ken geschlossen zu seyn. Vergl. Ritter inGehrens Journ. für Chern. Piiys. u. Mineral. VII,343 504.