Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
537
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Von dem Galvanismus.

(Gilberts Ann, IX. np.) sollen II o 1 zscli eib en inSalzwasser bis zum Untersinken gekocht, noch bes-sere Wirkung leisten. Diese feuchten Schichten müs-sen so gelegt werden, dafs die ganze ihnen zugewen-dete Seite des Metalls befeuchtet wird; und dürfennur zwischen je zwei einzelnen Plattenpaaren, abernicht zwischen je zwei einzelnen Metallen Statt fin-den. Daher mufs man verhüten, dafs die Flüssigkeitüber die Ränder der Metallplatten fliefst, und ebenso wenig die Glas - oder TTolzstäbe des Säulengerüstesberühre. Ueber den von Gilbert deshalb gemach-ten A 7 orschlag, vergl. dessen Ann. VIT. 185- WolffsEinrichtung ebendas. VII 1 . 502. Ritters vortheilh^f-ter Vorschlag, die Zinkplatten mit erhabenen Räii- f"

dern giessen zu lassen; ebend. VII. 571.. Zum Scheu-ern der Platten bedient man sich mit Vortheil eines,mit mehreren runden Löchern versehenen Bretes,worin die Platten gelegt werden, und Essig und Sand,oder diluirte Schwefelsäure.

7) Ausser den aufrecht stehenden Säulen, hatman noch verschiedene andere galvan. Apparate derArt vorgeschlagen und auch wirklich angewendet.

Parrot (Voigts Magaz. IV. 76.) und Grindel er-theilten ihren Säulen eine horizontalen Lage, wo-durch das Verlaufen der Feuchtigkeit über die Me-talle verhütet, aber das Austrocken derselben schnel-ler herbeigeführt wird. Heidemann (vergl. dessenVollständige, auf Versuche und Vernunftschlüsse ge-gründete Theorie der. galv. Electricität. Für Aerzte,

Chemiker u. Freunde d. Naturkunde. I. B. 1806. 8-)Piepenbring nnd Schaub lötheten ihre Zink - undKupferplatten, mit den gegenseitigen breiten Flächenzusammen, welches den Vortlieil der vorigen Lage