Von dem Galvanismus.
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•en, wenn dessen Nerve oberhalb eines Unterbandesarinirt wird, wohl aber in einem anderen Muskel,dessen Nerven zufällig jenen unterbundenen Nervenoder überhaupt jene Kette berührt. Metalle undKohle, und nach v. Humboldt auch der an Koh-lenstoff reiche lydische Stein (dessen Bemerk,über die lebendige Muskelfaser als antlirakoskopischeSubstanz, in v. Crells cliem. Annal. IT. 5.), so wiestatt der Metalle die schwefelhaltigen Erze, bringenähnliche Erfolge hervor. Auch wenn sich zwischenNerv und Metall, oder auch zwischen beiden Metal-len ein feuchter Leiter (z. B. Wasser, todtes frischesFleisch etc.) befindet, treten jene Erregungen ein;vergl. v. Humboldt Vers. üb. die gereizte Muskel-und Nervenfaser etc. Posen u. Berlin 1797. 8- L68. 70. und Pfaffs Einwendungen gegen die Wirk-samkeit der Kette, wo auch die Metalle durch feuchteLeiter getrennt sind, in Grens Journ. VIII. 21t.Armirt man nach v. IT. (v. Crells Annal. 1795 TI.5.) beide: Nerv und Muskel mit zwei Platten einund desselben Metalls, z. B. Zink, und verbindetbeide Platten durch ein Goldstück; so findet keineErregung statt, tritt hingegen sogleich ein, wenn dasGold auf einer seiner Flächen befeuchtet, z. B, ange-haucht wird. — Bildet indefs nach R. (vergl. N. 4.)der lebende thierische Körper eine wirksame Ketten-reihe, wo in jeder einfachen Kette der Nerv undMuskel zu dem feuchten Leiter, wie Zink und Silbe rim Verhältnifs stehen, so wird es auch möglich, dafsbei hoher Reizbarkeit selbst ein Metall hinreicht,um Zuckungen zu erregen. Jedoch scheint bei denmeisten Versuchen der Art, die bis jetzt angestelltwurden, wirklich eine wiewohl höchst geringe Ver-