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11 . Tlieil. VI. Capitel.
vorzüglich auf sich zogeu. Die unzerstörbarste Reiz-barkeit unter allen, zeigen Frösche und Flufsschild-kröten; so wird z. B. die europäische Schildkrötenoch von einem Zinksilberpaare afl'icirt, wenn auchschon ihre Muskeln in Fäulnifs übergegangen sind.Bei jüngeren Fröschen ist die Reizbarkeit grösser,als bei älteren; bei den Weibchen stärker als bei denMännchen, und die beste Zeit mit ihnen zu experi-mentiren, ist, wenn man sie aus dem Winterschlafeerweckt, und in gelinder Stubemvärme belebt. Zugewöhnlichen Versuchen, schneidet man mit einer-guten Scheere, mit 2 — 5 Schnitten: Kopf, Vorder-beine und Bauchfell ab, zieht dann schnell von de-nen in der Hand gehaltenen, mit dem Rückmark zu-sammenhängenden, Hinterbeinen, die Haut ab, undtheilt endlich von unten herauf das Rückmark umeinige Linien, durch einen nach dem Kopfende zu-gehenden Schnitt, jedoch so, dafs die Nervenbündeloben noch Zusammenhängen etc. Bei electr. Schlä-gen, verwandelt sich die braungrüne Hauptfarbe derFrösche, in die blaue, meergrüne und gelbe Farbe;Farbenänderungen worauf schon GemüthsbewegungenEinflul's zn haben scheinen. Eidechsen zeigen ge-wöhnlich einen hohen Grad von Reizbarkeit, undheftige Muskelcontractionen, wozu vorzüglich ihrefeineren Nerven und ihr verhältnifsmässig grösseresGehirn beiträgt; aber wegen der wenigen Medullur-substanz in den Gliedmassen, und dem grossen Con-sens mit dem Hirn, erschöpft der Reiz eines Zink-silberpaares sehr bald die Reizfäüigkeit. Vorzüglichhat man dieses in wärmeren Gegenden an der grü-nen Eidechse bemerkt, die vor anderen noch dadurchmerkwürdig ist, dafs jeder feuchte Leiter, aul den