Von dem Galvanismus.
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das Wasser berührt, so erhält man gleichfalls einendeutlichen sauren Geschmack. Vergl. S. 462 d. I. B.dies. Grundr. — Verletzt man einen Theil des Kör-pers, z. B. die Aussenseite der Hand, an zwei Stel-len, belegt die eine Wunde mit einem Zinkstäbchen,die andere mit einem Silberdrath, und vereint beideauf gleiche Weise wie in den vorigen Versuchen, sobemerkt man im Momente der gegenseitigen Metall-enden-Berührung eine stechende Empfindung an bei-den Stellen, besonders aber an der Zinkseite. Meh-rere Versuche der Art haben v. Humboldt etc. ange-stellt. — Volta in Grens Journ. VI. 414. Vni.65—77.
2) Unter den Säugthieren sind besonders dieHunde sehr empfindlich für die Wirkung jenes Rei-zes auf die Zungenwärzgen. Die Vögel, unter al-len Thieren diejenigen, bei welchen die Respirationam weitesten ausgebreitet, die Luftzersetzungam stärksten und die thierische Wärme am gröfs-ten ist, zeigen die kürzeste Dauer galv. Erregung.Schreitet man bei kleinen muntern Vögeln nicht sehrschnell zur Nervenpräparirung, so wirkt auch derstärkste Reiz nicht mehr. Die Flügel kleiner Hühn-chen (etwa 14 Tage alt) kann man'mit Zink undGold in Bewegung setzen. Steckt man einem ster-benden Vogel, ein Zinkblättchen zwischen den Schna-bel, und einen Silberdrath in den After, und verbin-det beide Metalle durch einen metallenen (z. B. ei-sernen) Bügel; so öffnet der Vogel die Augen undschlägt mit den Flügeln. Eine dauernde Reizbarkeitzeigen die Amphibien, die deshalb, so wie durchihren fast durchsichtigen und zugleich sehr starkenKörperbau, und durch ihr reines Muskelfleisch, dieAufmerksamkeit der Physiologen zu galv. V ersuchen