Von dem Galvanismus.
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Leib getröpfelt, vorzüglich aber oxygenirte Salzsäure,oder auch jede Lage, worin der ganze Schwanz mitWasser bedeckt ist, convulsivische Bewegungen her-vorbringt. — Die Fische zeigen einen hohen Gradvon Muskelkraft; das Rückenmark, die Nervenäste,welche in die Flossen gehen, sind beim Tobiasfisch,Perca Lucioperca, Perca Cernua, Cobitis fossilis, Cy-prinus Tinea, und den Karpfen sehr leicht zu arnii-ren; die Contractionen sind heftiger und lebhafterwie bei den Amphibien; alkalische Lösungen, Säu-ren, vorzüglich oxygenirte Salzsäure erhöhen sie un-gemein. Aale, Schleien etc. werden durch leise Me-tallberührung schon afficirt; auch Fischherzen sindfür diese Reize und oxygenirte Salzsäure sehr em-pfänglich. — Entblöfst man bei einem Insecte,durch einen Horizontalabschnitt die Bewegungsnervenbei ihrem Ursprünge aus dem Gehirne, so entstehen,wenn die Metalle auch blofs die Nervenfaser treffen,lebhafte Contractionen in den Extremitäten; der vor-theilhafteste Punct ist die erste Schlinge, welche siein der Kugel bilden. Das zähe Leben der meistenInsecten, läfst schon erwarten, dai's ihre Reizfähig-keit ziemlich dauernd sevn werde, und wirklich zei-gen z. B. viele Rockkäferarten, aufgespiefst öftersnach 4 Wochen noch, nach vorangegangenem Metall-contact sehr lebhafte Bewegung, iclmevmon puncta-tor bewegt sich ohne Kopf nach vier Tagen noch hef-tig mit dem Hiuterleibe , wenn man ihn mechanischreizt. Alkohol bewirkt dagegen gewöhnlich heftigeAtonie ; bei den Coleopteren binnen 15—20 Minu-ten, beim Flicker (Cerambyx Cerdo) und Zimmer«mann (Cerambyx aedilis) binnen einer halben SLundeeben so bei den Stubenfliegen. Eine sehr wirksame
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