Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
508
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II. Theil. VI. Capitel.

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Kupfer-, Blei-, und zum Theil auch Zinkund Eisenauflösungen zeigen ein ähnliches Ver-halten, wenn sie mit einem Streifen oder Dra-the desselben Metalles welches sie aufgelöst ent-halten, und mit Wasser zu einer ähnlichen wirk-samen Kette verbunden werden, und beim Gol-de, Platin, Wismuth, Tellur, Spiefs-glas, Mangan, Kobalt, Nickel etc. istdasselbe zu erwarten.

1) Bucholz (N. Allg. Journ. fl. Chem. 111 . 524-)machte zuerst die obigem Vers, zum Grunde liegendeBeob.; Ritter (Ebendas. IV. 255 281 und Journ.f. Client, u. Phys. I. S. 410. ff.) erkannte sie als gal-vanisches Phänomen, bestätigte und erweiterte sie,und suchte vereint (mit B. die Bedingungen des Ge-lingens derselben festzusetzen (R. a. a. O. u. Buchoezim Journ. für d. Chem. Fhys. u. Mineralog. V. 127 142).

2) Diese Bedingungen bestehen ausser den bereitserwähnten hauptsächlich darin, a) dafs die Metall-auflösung von einer Beschaffenheit, der Auflöslichkeitund Concentration nach, sey, welche eine zu schnelleVermischung mit der überstehenden Flüssigkeit, wo-durch das dreigliedrige und dadurch wirksame Ver-häitnifs der Kette aufgehoben würde, hindert; b)dafs das Oxydationsverliällnifs der Glieder der Ketteverschieden sey. R. a. a. O.

5) Es läfst sich die Kette des obigen Vers, auch ineine mit Zwischenraum um wandeln, wodurcheine noch genauere und deutlichere Beob. des ganzenPhänomens möglich wird, weiche zugleich beweifst,