II, Tlieil. VI. Capitel.
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fallen liifst: durch die Ausdehnung seines Dampfesbildet es hohle, mit den genannten Gasen gefüllteGlaskugeln; wobei noch bemerkt werden rnufs, dal'sdas glühende Glas leitet. Vergl. I.eihenfrost. Deacjuae communis nonnullis qualitatibus tractatus.Duisb. 1756. §. 15, p. 50. Ziegler: Specimen de
digestore Papini, ejusque structura et usu. Basil.17(18. 4.; vergl. Lamberts Pyromelrie. Berl. 1779.4. S. 150 u. s. f. Links Beitr. zur Physik u. Che-mie. St. II. S. 11. Anrri. Kästner in TrommsdorffsJourn. XI. St. St. 270 etc. Klaproth in ScherersAllg. Journ. der Chemie, VII. S. Ö4Ü — 651. Oef.-sted in Gehlens N. A. J. der Chem. III. 524. undRitter in dessen Electr. Syst. S. 28Ö etc. DiesemLEiDENFROST’schen Vers, rücksichtlich der Producte,und wahrscheinlich auch in Hinsicht der dazu nötlii-gen galvanischen Bedingungen, ähnelt der Lavoisier-sclie Versuch über die Zersetzung des Wassers, wennman es als Dampf über glühendes Eisen (z. B.durch einen mit Nägel gefüllten Flintenlauf) strei-chen lälst: das Eisen wird oxydirt, indem es ohnge-fähr 85 Proc. am absoluten Gewichte zunimmt, wäh-rend sich 15 Proc. Wasserstoff gasförmig entbin-den, und in einer mit Wasser gefüllten pneumati-schen Wanne, unter mit Wasser gefüllten umgestürz-ten Flaschen, mit Flülfe eines an dem einem, ausdem Ofen hervorragenden, Ende angebrachten pneuv-matischen Rohrs angefangen werden kann. Gewöhn,lieh nöthigt man dadurch den Wasserdampf, sichdurch den Flinten lauf fortzubewegen, dafs man einekleine, drei bis vier Unzen Wasser enthaltende Re-torte, mit ihrer Mündung luftdicht in die entgegen-gesetzte, gleichfalls aus dem Ofen hervorragende, Mün-