Von dem Galranismus.
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pole bilden. In dieser Hinsicht verdienen vorzüglichdiejenigen JÄGERSchen Versuche angezogen zu wer-den, wo Zinkstangen den Färbestoff der Lakmustinc-tur, und anderer flüssiger Pigmente fällten, und al-kalische Reaction zu bewirken schienen, die sich mitder sauren späterhin mehr oder weniger neutralisirte.Es geboren hieher auch verschiedene ältere Beob.,z. B. dafs der Veilchensyrup (von der Viola odorata)in zinnernen Gefässen bereitet blau erscheint,und in metallenen Gefässen aufbewahrt diese blaueFarbe beibehält etc. Vergl. Jäger: in Gilberts Ami.XI. S. 288 u. s. f. Gold und überhaupt die negati-ven Metalle, zeigten hingegen keine Spur von einersolchen Veränderung. Zink in Verbindung mit
Gold, also als gewöhnliche einfache Kette, wirkteschneller, aber zuletzt keine stärkere Färbung oder£allung hervorbringend, als das Zink für sich.Ebendas. 299.
b) Endlich verdienen auch noch die Leidenfrost’-schen Versuche hieher gezählt zu werden. Tröpfeltman nämlich Wasser auf blofs heises Eisen, so ver-dampft es schnell, während es auf glühendem Eisenin längerer Zeit verflüchtigt wird, und dabei zu ei-ner eigenthümlichen Bewegung gelangt, welche vonerzeugtem (Wasserstoff-) Gase herzurühren scheint.Klaproth beobachtete dasselbe auch bei anderen,durch blosses Wasser nicht oxydirbaren Metallen,z. B. bei Silber und Platin, und wahrscheinlichwurde in diesem lezteren Falle, das Wasser auf die-selbe Weise in Wasserstoff- und Sauerstoffgas«ersetzt, wie es nach Cazalet der Fall ist, wennman, in einer besonders dazu eingerichteten Geräth-sclraft, Wasser tropfenweise auf geschmolzenes Glas