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2 (1810)
Entstehung
Seite
501
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Von dem Galvanismus.

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4) Mehrere Physiker halten dafür, dafs diese undalle ähnliche Metallniederschläge durch andere Me-talle oder durch Kohle auf nassem Wege (d. i. imBeiseyn einer tropfbaren, näfsenden, wasserhaltigenFlüssigkeit) anfänglich nur durch die stärkere obenerwähnte blosse chemische Anziehung zum Oxygen,und späterhin erst, durch die dann 1) aus dem re-ducirunden Metalle, 2) aus dem ersten Atome desreducirten und 5) aus der übrigen Metallaufiösunggebildete galvanische Kelle (oder vielmehr durchdie Electricitätserregung und Wasserzersetzung dieserKette vergl. d. vorigen §.), bewirkt werden; indefsscheinen verschiedene Beobachtungen dafür zu spre-chen, dafs der Procefs gleich von Anfang an galvan.Natur ist. Abgesehen von der (nicht füglich zu er-weisenden) Möglichkeit, dafs jede Flüssigkeit der Art,wie sie im obigen Vers, vorkömmt, aus verschiedent-lich mit Metallsalz geschwängerten Schichtungen be-stehe (woraus sich denn mit Einschlufs des reduci-renden Metalls eine Kette aus zwei Flüssigkeiten undeinem Metalle ergebe); scheint aus Ritters Beob.zu folgen, dafs das reducirende Metall ursprünglichauf seiner Oberfläche, den electrischen Werth zweierheterogenen Metalle, die sich in einzelnen kleinenStellen als durch electrisclie Ladung entstandene Polegegenüber liegen, annehme, und dadurch bereits eineaus zwei festen Leitern und einem flüssigen Leiterbestehende wirksame Kette darstelle; so wie R. über-haupt jede im Beiseyn des liquiden Wassers stattfin-dende Oxydation, für den Erfolg einer ähnlichen ge-bildeten galvanischen Kette hält, deren Entstehungzunächst durch die Unebenheit des Metalls ver-anlagt werde. Vergl. Kästners Beitr. II. B. a. a. O.