Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
500
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11, Theil. VI. Capitel.

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nicht zu sehr oxvdirt, und dem Lichte nicht ans-gesetzt gewesen seyu mufs) senkte , entstandensogleich Silbervegetationen , die nach 24 Stundenznr blauen Kupferauflösung gelangten, und nun aufihren Extremitäten Kupfer inetallsch fäll-ten. Journ. f. Chem. Pitts. u. Mineral. V. S. 120 etc.Bringt man in d. obig. XXXIV. Vers, das Zink aufden Boden des Glases, so wächst der Bleibaum sowohlnach den Seiten als auch nach oben zu, wo dasZink gar nicht mehr, sondern nur das kurz zuvor re-duc'irle Bleiblättchen existirt, und mithin auf dieselbeWeise wie früher das Zink selbst, auf die übrigeBleiauflösung wirkt. Auch wird dabei nicht etwa dasfrüher erzeugte Bleiblättchen dadurch in die Höhegeschoben , dafs sich unten zunächst an dem Zinkein neues Blättchen niederschlägt; sondern die Er-weiterung des Bleibäumchens geht siditbarlicli durchneuen Ansatz von den letzten Spitzen und Grenzenaus weiter, G. a. a. O. Ueber die Art, wie sich da-bei die mehr oder minder durch Reduction von Blei-auflösung entleerten Flüssigkeitsschichten, wiederummit den weiter nach oben oder seitwärts gelegeneuBleiauflösungstheilen schwängern, vergl. KästnersBeitr. I. S. 202 etc.

5) In demselben Maase wie die Reduction des Bleiesin dem obigen XXXIV. Vers, von Statten geht, fährtdas Zink fort, sich zu oxydiren und in der Säureaufzulösen, die zuvor mit dem Bleie verbunden war.Diese fortschreitende Oxydation des Zinkes, geht auchdann noch und nicht minder energisch fort, wenndas Zink schon vollkommen mit graulich - schwarzemBleiniederschlage bedeckt ist, und währt überhaupt solange bis sich das letzte BJeitheilchen ausgeschieden hat.