Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
498
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II. Th eit.

VI. Capitel.

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§. 11 y.

XXIV. Versuch. Ein Loth essigsaures Blei(Bleizucker) werde in neun Lolli kochendemWasser gelöst, und nachdem die Lösung iiltrirtworden, in ein weites Glas gegossen, das davonganz erfüllt wird. Dieses verstopft man mit ei-nem Korke, in welchem ein Zinknagel mit derSpitze so eingesteckt ist, dafs der Kopf dessel-ben bis in die Mitte des Glases reicht. Das Bleischlägt sich an demselben sogleich als ein schwarz-araues lockeres Pulver und allmälig in metalli-scher Gestalt nieder, und bildet glänzende Blätt-chen, die binnen ^4 Stunden einen umgekehrtenBlei bäum darstellen.

i) Der älteren alcliemislisclien Benennung desBleies gemäi's, nennt inan diesen Bleiniederschlagauch Arbor Saturni, so wie den des Silbers ArborDianae, den des Zinnes Arbor Jovis, den des Ku-pfers Arbor Veneris ctc. Die Ordnung, in welchersich die Metalle aus den Säuren einander niederschla-gen, ist bei allen Säuren dieselbe, und mehrerenBeobachtungen gemäfs folgende: Zink, Eisen,

Mang an, Kobalt, Nickel, Blei, Zinn, Ku-pfer, Wismuth, Spiefsglas, Tellur, Arse-nik, Mer cur (Quecksilber), Silber, Gold, Pla-tin, in der Weise, dafs das früher genannte Metalldas später folgende aus seiner Auflösung in Säurenfället. Bei den alkalischen Metallauflösungen, na-mentlich bei denen des oxydirten Bleies, Zinnes,Zinks, Spiefsglases, Sclieels, Molybdäns,Silbers und Tellurs, findet anch die Herstellung