Von dem Galvanismus.
Ü!P
Metalle anfänglich mehr positiv, und erst späterbei Zunahme der Oxydation negativer als das Me-tall zuvor selbst war; während sie bei Hydrogenatio-nen von Anfang bis zum Maximum derselben immermehr positiver werden.
12) Eine sehr merkwürdige Veränderung erleidenendlich noch die Metalle im Kreise der Kette, dortwo sie von der s ch li e ss en den Flüssigkeitbegrenzt werden. Legt man z. B. auf Silberunter Wasser eine Zinkplatte, oder bringt manZink und Kupfer, Quecksilber und Eisen un-ter Wasser, so werden die iiussersten Oberflächendes Kupfers, Silbers oder Eisens mit einerhöchst dünnen Schicht von hydrogenirtem Metalleüberzogen; während das Zink eine nicht bedeuten-dere Oxydation erleidet. Retter und Brugnatellinennen diese Modificationen Ladungen der Me-talle im Kreise der Kette R. a. a. O. 371; und än-dert man obige Versuche dahin ab, dafs man z. B.ein Z i u k sil b er paar an den abgewendeten Seitenmit Salzlösung befeuchtet, und die Kette durch einengebogenen Platindrath schliefst, der mit seinen En-den die beiden Flüssigkeitsschichten, aber nicht dasSilber und Zink selbst berührt, so zeigt der Pla-tindrath nach dem er einige Zeit in dieser Ver-bindung gewesen und dann herausgenommen wor-den, electrischen Gegensatz (der jedoch nurgegen ein sehr empfindliches Froschpräparat alswirksam gezeigt werden kann) und wie es scheintan seinem einen Ende höchst geringe Plydrogena-tion. Einen ähnlichen Gegensatz zeigt aber auchdie Wasserschicht zwischen Drath und Platte. Baldwerden wir, mit Hülfe der Säule, stärkere La-