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6 (1837) Gott in der Natur
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Betrachtung der Witterungswechsel.

Z V e r t c r T b c i l.

Psalm Gs, e.

Voll mnkt. Und eine Wolke speirEin Meer von Flammen nieder.

Gott winkt. Und voller FreundlichkeitLacht dir die Sonne wieder.

Er ist der Herr. Wie er gebeut/

Gehorcht das All der Ewigkeit;

Der Wurm im Staub / und Cherubinen/

Sie müssen seiner Gnade dienen.

Ein Hauch der Luft / ein Körnchen Sand ,

Sind Wunderwerkzeug seiner Hand.

So zittre nicht mehr/ du Gerechter.

Gott iss dir nah; er ist dein Schild.

Und triumphier nicht/ du Gottvcrächter,

Er ist dir nah! Mit seinen Schrecken fülltEr jene Finstcrniß / die dein Vergehn verhüllt!

Er ist mir nahe. Mir zur Rechten/

Zur Linken hier ist Gott!

In meinen Tagen / meinen MchtenUmfringt mich Gott;

Im Wintersturm/ im Frühlingsregen/

In Allem waltet Gott;

Und Alles/ Alles wird sein Segen,

Denn überall ist Gott !

Er hält die Himmel imm er und ewiglich; eroebnetsie, daß sie nicht anders gehen müssen! DieserGedanke Davids, so wahr, so erhaben, ergreift mich jedes?mal, so oft ich die Wunder der Allmacht beobachte, oder auchnur dem täglichen Gang der wechselnden Witterungen mir Auf-merksamkeit folge.

Bewunderungswürdig mag die endlose Mannigfaltigkeit derErscheinungen zwischen Himmel und Erde sein. Wo wäre derSterbliche, der nur schon den kleinsten Theil von dem Lab^rmthder irdischen Schöpfungen durchwandelt hätte? wäre derSterbliche, der auch nur alle Arten Pflanzen, alle Urten Fischeoder Steine, oder Insekten, oder vierziger Thiere, mit ihren