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Betrachtung der Witterungswechsel.
Z V e r t c r T b c i l.
Psalm Gs, e.
Voll mnkt. Und eine Wolke speirEin Meer von Flammen nieder.
Gott winkt. Und voller FreundlichkeitLacht dir die Sonne wieder.
Er ist der Herr. Wie er gebeut/
Gehorcht das All der Ewigkeit;
Der Wurm im Staub / und Cherubinen/
Sie müssen seiner Gnade dienen.
Ein Hauch der Luft / ein Körnchen Sand ,
Sind Wunderwerkzeug seiner Hand.
So zittre nicht mehr/ du Gerechter.
Gott iss dir nah; er ist dein Schild.
Und triumphier nicht/ du Gottvcrächter,
Er ist dir nah! Mit seinen Schrecken fülltEr jene Finstcrniß / die dein Vergehn verhüllt!
Er ist mir nahe. Mir zur Rechten/
Zur Linken hier ist Gott!
In meinen Tagen / meinen MchtenUmfringt mich Gott;
Im Wintersturm/ im Frühlingsregen/
In Allem waltet Gott;
Und Alles/ Alles wird sein Segen,
Denn überall ist Gott !
Er hält die Himmel imm er und ewiglich; eroebnetsie, daß sie nicht anders gehen müssen! — DieserGedanke Davids, so wahr, so erhaben, ergreift mich jedes?mal, so oft ich die Wunder der Allmacht beobachte, oder auchnur dem täglichen Gang der wechselnden Witterungen mir Auf-merksamkeit folge.
Bewunderungswürdig mag die endlose Mannigfaltigkeit derErscheinungen zwischen Himmel und Erde sein. Wo wäre derSterbliche, der nur schon den kleinsten Theil von dem Lab^rmthder irdischen Schöpfungen durchwandelt hätte? wäre derSterbliche, der auch nur alle Arten Pflanzen, alle Urten Fischeoder Steine, oder Insekten, oder vierziger Thiere, mit ihren