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der sie alle mit Namen ruft — mein Gott, mein Gott, meinErbarmer ist er; er nimmt sich auch meiner Seele an!
Herr, Gott und Erbarmer! So nennen Dich in allenHimmeln die Welten, und Deine Gnade, Deine Huld preisen,wie Deine Weisheit, alle Sterne. Wie die Erden schwebenum ihre Sonnen, angezogen von ihnen, und wie die Sonnenschweben in unerforschten Aetherbahnen um andere unerforschteSonnen: so umgeben Dich selig, stumm anbetend, die Miriadenvon Geistern; o Du, ihr Schöpfer, Vater, allbeseligendcrUrgeist! Je näher Dir, je höher über das Irdische, je seligkeit-voller jauchzen sie Dir. — Ach, auch ich jauchze, auch ich! abermit Thronen jauchze ich; denn tief, wie meine Liebe, ist dasGefühl meines Unwerths. Darf ich Dein Kind heißen , der ichDeinen Willen auf diesem Erdensternc so oft vergessen, und oftmehr für den Staub, als für Dich lebte? — O Erbarmer!blicke gnadenvoll auf mich herab. Endlich wird es durch Deineheiligende Macht mir gelingen, mich von Jrrthum, Sünde undFinstcrniß heraufzubringen zur Weisheit, Tugend und zum Licht!zu Dir, mein Erbarmer, mein Gott, zu Dir! Amen.
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